Gästebuch


Geschichte der "Alten Schule"

Etwa 1860 wurde ein Steingebäude mit Außentoilette und Stall in der Nähe des Friedhofes errichtet.
Die heutige " alte Schule".

1888 wird das Gehalt des Küsters und Lehrer Schulze nicht mehr von den Eltern sondern von der Gemeinde Sennewitz übernommen.
Bis zum ersten Juli 1891 müssen die Eltern das Feuergeld für den Lehrer bezahlen, von diesen Zeitpunkt an übernimmt dies die Gemeinde.


115 Schülerinnen und Schüler werden 1895 im Halbtagsunterricht vom Lehrer Schulze unterrichtet.
In einem Raum lernen 4 Schulklassen zusammen (Abteilungsunterricht ).


Geschichte der "Neuen Schule" bis 1945

Bau der neuen Schule war 1902. Es entstanden zwei Lehrerdienstwohnungen und ein Klassenraum.
Um die Schule zu bauen, mußte ein Gelände von der Ziegelei gekauft werden, welches unmittelbar neben dem Tonloch lag.
Zu Ostern wurde die neue Schule eingeweiht und eine zweite Lehrerstelle, die Herr Hofmeister bekam, geschaffen.
Er unterrichtet bis 1937 an der Schule.

Auf Anregung des Landkreises wird 1938 nach über einem Jahr Bauzeit der Umbau der Schule abgeschlossen und gleichzeitig eine dritte Lehrerstelle geschaffen, die Herr Heinicke einnimmt.
Nochmals entstanden zwei weitere Lehrerdienstwohnungen und zwei Klassenräume.


Geschichte der "Neuen Schule" nach 1945


Im Herbst 1945 wird mit dem Unterricht bekommen. Neben Mängel an Unterrichtsmaterialien stellt sich die hohe Zahl an Flüchtlingskindern als Problem dar. Lehrer Schröder wurde versetzt. Lehrer Fröhlich ist weiterhin Hauptlehrer, der er seit 1938 war.
Ab 1950 wird Sie mit Gutenberg zur Kombinationsschule. Die Klassen 3, 4, 7,8 lernen in Sennewitz, die anderen in Gutenberg.Diese Teilung gilt bis1955, danach gehen die 5.- 8. Klassen in Sennewitz zur Schule, die anderen Klassen in Gutenberg. Erster Schulleiter wird Walter Fröhlich, er bleibt dies bis 1960.

Das Lehrerkollegium besteht 1954/55 aus Herrn Fröhlich, Herrn Dorendorf, Herrn Haupt, Herrn und Frau Oertel, Herrn und Frau Metzner
(im April 1955 "Republikflucht" ) und Herrn Falkenberg.
Der Sportunterrich findet zu dieser Zeit im Saal der Gaststätte Sennewitz (Weniger)mittwochs und donnerstags statt.
Erstmals wurde die Jugendweihe ( 8 Schüler ) durchgeführt und auch ein Schulhort eröffnet. Die erste Leiterin war Frau Martha Steckel.
Folgende Arbeitsgemeinschaften gab es an der Schule: Junge Fototechniker, Junge Naturforscher- Gartenbau, Junge Sportler Vollyball, Volkstanz, Mandolinengruppe, Chor.
1959 wird die Schule in eine 10klassige Polytechnische Oberschule ( POS ) umgewandelt.
Die Räume der beiden Lehrerdienstwohnungen werden benötigt: Walter Fröhlich baute sich ein Eigenheim, seine Wohnung wird ein Klassenraum, ein Lehrraum ( später auch Klassenraum ) und das Sekretariat; die Wohnung von Herrn Dorendorf wird Chemie- und Physikfachraum.
1960/61 überninnt Herr Oertel die Schule als Direktor.
Herr Dorendorf, zu dieser Zeit Rentner, wird wegen seiner Nazi- Vergangenheit entlassen.1968 entsteht eine Schulsternwarte. Sie wird ebenso wie die Geräte in Eigenleistung erbaut. Später sind drei Fernrohre, zwei Feldstecher und eine astronomische Kamera vorhanden.

Am 19. Dezember 1975 wird die POS Sennewitz aufgelöst, alle Schüler und Schülerinnen gehen ab 05.01.1976 in die neuerbaute POS "Friedrich Engels" nach Gutenberg.
Das Schulgebäute in Sennewitz wird bis 1990 als Kreispionierhaus des Saalkreises genutzt.


Die Schule in der Gegenwart


Etwa 180 Kinder lernen in 8 Klassen. Sie kommen aus Sennewitz, Gutenberg und Teicha. Acht Klassenräume stehen zur Verfügung. Eine Turnhalle (am Dorfplatz ) ein Musikraum und ein Werkraum gehören außerdem zur Schule.
Im Hort werden die Kinder von 6.00-17.00 Uhr betreut.
 

siehe 60 Jahre Sennewitz/ Siegfried Both