Gästebuch


Ortsporträt

Sennewitz

Die Gemeinde Sennewitz gliedert sich in mehrere Ortsteile auf.

Sie finden einen Kindergarten sowie die Grundschule.

Außerdem gibt es einen Supermarkt,mehrere Gewerbe
und verschiedene Vereine.

Die Ortsteile von Sennewitz

Dekritz

In die große Sennewitzer Marke sind vor Zeiten zwei Wüßtungen aufgegangen:
Kynitz und Dekritz.
Über Kynitz man fast nichts, in den Lehnbüchern (1370 —1400 ) wird es nicht mehr erwähnt.
Schon Dreyhaupt sagt: wo das Dorf gestanden, ist ganz unbekannt.
Es war wohl nur eine ganz kleine slavische Siedelung, die sehr früh in Sennewitz aufging.
Ihre Trift wurde vom Sennewitzer wie vom Giebichensteiner Amtsvieh betrieben.

Auch genossen die Leute des Klosters gewisse Privilegien (Mülverstedt, Regesten1, 687).
Die Mönche erbauten nun die Mühle (Mahl - und Ölmühle).
Die paar Dorfhäuser standen ungefähr da, wo heute die paar Gehöfte liegen;

Dreyhaupt: „allwo jetzt die kleinen Ackerstücke, die Höfigen‘ genannt werden, liegen“.
Die „Höfe“, die „Höfchen“
bezeichnen in den Feldwannenbüchern stehts die Dorfstellen eingegangener Örter.

Das Örtchen ist wohl spätestens im Dreißigjährigen Kriege untergegangen,
muß sich aber Ende des 17. Jahrhunderts schon wieder entwickelt haben,
denn im Pestjahr 1682 starben fünf kleine Häuser in Dekritz aus und werden wüst.
Die Mark wurde gemeinschaftlich vom Giebichensteiner Amt, Sennewitz und Trotha betrieben.
Heute stehen auf der alten Dorfstätte etwa ein Dutzend kleiner, zum Teil idyllisch malerischer Häuschen.
Noch vor 40 Jahren war das Haus ein bekannter Gasthof, „Der tolle Hund“ genannt.
Hier pflegten die Quirl– und Holzleute, die zu Wagen nach Halle fuhren, auszuspannen.
Alte Leute wußten mir davon noch zu erzählen.. Jetzt ist „Der tolle Hund“ ein solides Wohnhaus,
das in neuen Farben prangt.
Dieses Wirtshaus wird übrigens von Dreyhaupt noch nicht erwähnt, doch schon 1785 existiert
es sicher und 1825 heißt es:
„Der tolle Hund, eine Schenke bei Sennewitz, 1Haus, 6 Einwohner.


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