Gästebuch


Heimatverein Sennewitz

Auf den Spuren der Vergangenheit

Die Mitglieder des Heimatvereins waren am Wochenende im Heimat- und Landmaschinenmuseum in Müllerdorf. Wir waren alle sehr überrascht, was hier alles gesammelt wurde und mit wieviel Liebe es ausgestellt wurde. Im Hof waren alte Geräte zu sehen, die in der Landwirtschaft große Verwendung hatten. (Kartoffelschleuder, Drillmaschine, Dreschmaschine usw.)
Sehr interessant waren die einzelnen Räume eingerichtet. Wir sahen eine Waschküche mit Rolle, eine Schmiede, Tischlerwerkstatt und einen Stall für alles Vieh, was auf einem Bauernhof herumlief. Am schönsten aber sind die Wohnräume im Haus gestaltet. Was gab es da alles zu bewundern. Alle Gerätschaften in den Küchen, die Aussteuer für Mädchen, Spielzeug für die Kinder, Schuhe und Kleidung. Es war einmal – kann man da nur sagen. Viele von uns wurden an ihre eigene Kindheit und Jugend erinnert. Diese ganzen Sachen konnten aber nur ausgestellt werden, wenn ein ganzes Dorf und die Umgebung sich dafür interessieren und mithelfen. Bei einer guten Tasse Kaffee und Kuchen endete dieser schöne Ausflug. Wir bedankten uns herzlichst und schrieben etwas in die Chronik ein.

Der Besuch dieser Kostbarkeiten lohnt immer. Wir wünschen dem Museum viele Besucher. Vielen Dank!

M. Aderhold

Das war das Götschefest 2003

Der Heimatverein Sennewitz und die Freiwillige Feuerwehr des Ortes hatten sich nach dem großen Erfolg der letzten Jahre entschlossen, erneut ein Fest an der Götsche zu organisieren, das vor allem als Begegnung Sennewitzer Einwohner mit einem speziellen Angebot für Kinder gedacht war.

Am Anfang konnte man Kaffee und selbstgebackenen Kuchen kaufen – hier gilt der Dank allen denjenigen, die das Backwerk kostenlos zur Verfügung gestellt haben. Auch der Knüppelkuchen mit dem Teig der Bäckerei Ebenrecht fand wieder viele Liebhaber. Ausschank und Grill lagen in den Händen der Feuerwehr, die dies in bewährter Weise bewältigte. Erstmals konnte auch Gulaschsuppe von Frau Walter probiert werden.

Gut angekommen sind die Spielmöglichkeiten, das Schminken durch Frau Uhlig und Frau Aleite sowie die Märchenerzählerin Frau Kurko. Kraft und Geschicklichkeit erforderte der Kletterbaum, den Herr Müssig angefertigt hatte. Auch wenn sich mancher vergeblich mühte – Spaß hat es gemacht. Gute Resonanz fand die Möglichkeit, unter Leitung von Herrn Sock Volleyball zu spielen. Der Laternenumzug für die Kleinen wurde von der Feuerwehr sicher begleitet. Erneut nutzten viele die Möglichkeit zum Codieren von Fahrrädern.

Die Tombola wurde ein großer Erfolg: Es gab wieder einen großen Zuspruch bei vielen Einwohnern, die Preise zur Verfügung stellten – vom lebenden Kaninchen bis zu Freilandpflanzen reichte die Spannbreite. Wir bedanken uns auf diesem Wege bei allen, die die Tombola ermöglichten.

Für die gelungene musikalische Unterhaltung sorgten Toni Geier & Co. Abends bildete das Lagerfeuer einen stimmungsvollen Rahmen. Es soll an dieser Stelle in Erinnerung gerufen werden, dass das Holz von Wehrmitgliedern zuvor in deren Freizeit gesammelt und fachmännisch aufgeschichtet wurde. Für den Aufbau des Festplatzes ist vor allem der Feuerwehr, besonders Herrn Sablotny, zu danken. Nicht vergessen werden darf, dass ohne Familie Boß das ganze Fest stromlos gewesen wäre – sie hat die Energie (wie schon in den vorigen Jahren) kostenlos zur Verfügung gestellt.

So schön der Abend am Lagerfeuer war – bei Tageslicht besehen glich die Wiese eher einem Kümmerling-Schlachtfeld als einer Festwiese. Seit Jahren stellt die Firma BEGO-Abfallentsorgung kostenlos und ausreichend Mülltonnen zur Verfügung, die auch von allen genutzt werden sollten. Dass der Heimatverein am nächsten Morgen beim Saubermachen die Tonnen auch noch ausgekippt vorfand, ist eine Zumutung. Möglicherweise waren daran Alkohol und Gedankenlosigkeit schuld – in jedem Fall werden die Vereinsmitglieder es sich überlegen, auch im nächsten Jahr ein Götschefest zu organisieren.

Eine solche Veranstaltung kommt nicht ohne vielfältige Unterstützung ortsansässiger Firmen und von Einwohnern aus, wobei eine namentliche Auflistung den Rahmen des Amtsblattes sprengen würde. Die Organisatoren bedanken sich zusammenfassend bei:

+++ den Gemeindearbeitern und dem Bürgermeister von Sennewitz +++ BEGO Abfallentsorgung +++ Fa. Friedrich Vorwerk Rohrleitungsbau +++ Gaststätte „Schwarzer Adler“ +++ Frau und Herrn Raap +++ Bäckerei Ebenrecht aus Teicha +++ Saale-Baumschulen +++ BÜROTEC +++ Polizeidirektion Halle-Ost +++ EVH +++ den 10 Kuchenbäckern +++ den 38 Spendern für die Tombola +++ den Kameraden der FFW und Mitgliedern des Heimatvereins, die das Fest aktiv vorbereiteten und absicherten sowie allen hier nicht namentlich genannten Helfern
Dr. Siegfried Both
(Vorsitzender Heimatverein Sennewitz)


Historischer Rundgang am 28.September

Wanderung nach Bennemann

Am Sonntag, 9.Juli2003 trafen sich 25 Sennewitzer zur angekündigten Wanderung zum Ortsteil Bennemann. Unter der sachkundigen Führung von Werner Henze und Eberhard Neuhaus haben wir vieles über die Gegend westlich von der B6 erfahren. In Bennemann warteten schon die von Sybille Kaiser chauffierten Rentnerinnen. Es gab Kaffee und Kuchen, Kesselgulasch und Bier. Ein Spaziergang zum toten Saalearm und zur Mündung der Götsche rundete diesen gelungenen Nachmittag ab. Allen Beteiligten, insbesondere der Familie Walter sei herzlich für diesen schönen Tag gedankt.


Rettung des alten Spritzenhauses

Am Samstag, 5.Juli 2003 konnte unter Anleitung von Vereinsmitglied Walter Müssig der nächste Schritt bei der Sanierung des alten Spritzenhauses am Dorfplatz getan werden.
Es beteiligten sich tatkräftig außerdem Robert und Jens Müssig, Leo Franz, Siegfried Grabe, Daniel Behrend und Hans-Jürgen Kaiser.
Wir haben uns gefreut, dass nicht nur Mitglieder des Heimatvereins sich engagierten. Im nächsten Jahr wird sicher erneut ein Einsatz am Spritzenhaus notwendig sein.

Siegfried Both
(Vorsitzender des Heimatvereins Sennewitz)